Schröpfen

„Mit Akupunktur und Schröpfen lassen sich mehr als die Hälfte aller Krankheiten heilen.“
altes chinesisches Sprichwort (Zhao Xueming)

 

Detail of an acupuncture therapist removing a glass globe in a fire cupping procedure Fotolia_36496377

Schröpfen

Die Schröpftherapie kann den Blut- und Lymphfluss steigern und wird eingesetzt

  • um Spannungszustände in der glatten Muskulatur zu lösen.
  • den Stoffwechsel anzuregen .
  • Schlacken abzutransportieren.
  • Schmerzen zu reduzieren.

Einsatzbereiche

  • Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule
  • Hypo-, Hypertonie
  • Kopfschmerzen
  • Tinnitus
  • Menstruationsprobleme
  • Verstopfung
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Probleme im Bereich von Magen, Leber, Galle etc.

Lt. Chinesischer Medizin wird geschröpft

  • bei Füllezuständen, (z.B. Bluthochdruck, Verspannungen im Nackenbereich) mit roten (heißen) Gewebsaufquellungen (Gelosen), die meist im Rahmen einer akuten Erkrankung auftreten. Die Areale sind heiß, prallelastisch und schmerzhaft.
  • bei Leerezuständen (z.B. allgemeine Schwäche, Energielosigkeit) mit weißen (kalten) Gelosen. In den betroffenen Gebieten fehlt Energie, die Durchblutung ist vermindert. Diese Areale können ebenfalls schmerzhaft sein.

 Schröpfkopfmassage

  • Die Schröpfmassage ist eine Weiterentwicklung des Schröpfens.

Indikationen

  • Muskelverspannungen
  • Bereiche mit verminderter Durchblutung
  • wenn Kälte vorherrscht
  • Schmerzen im Nacken, im Brust- und Lendenwirbelbereich

Ablauf der Behandlung

  • Auftrag eines durchblutungsfördernden Öls
  • In einem speziellen Schröpfglas wird sanft über die Hautareale bewegt

 

 

Meist wird Schröpfen nicht die alleinige Therapieform angewandt. So kommen gleichzeitig weitere Behandlungsformen, wie zum Beispiel die Phytotherapie, , Ohrakupunktur etc. zum Einsatz.