Gua Sha

Gua (schaben, reiben) Sha (sandartiger Hautausschlag) wird als eigenständige Therapie oder begleitend zu anderen Behandlungen durchgeführt.

Sie ist der Schröpftherapie ähnlich. Auch sie erzeugt Wärme und kann aus Sicht der chinesischen Medizin Krankheit verursachende Faktoren (zum Beispiel „Kälte“, „Wind“) an die Oberfläche bringen und den Körper bei der Ausleitung unterstützen.

Bei akuten Erkrankungen kann es nach unseren Beobachtungen nicht selten die Heilung beschleunigen und verhindern, dass sich diese festsetzt (beispielsweise bei den ersten Anzeichen einer Erkältung oder Steifheit und leichten Schmerzen sowie Schmerzen mit Bewegungseinschränkungen).

Behandlungsablauf

Large bone scraper tool being used ruing a guasha acupuncture treatment

Gua Sha

  •  Diagnose belasteter Stellen und Schmerzpunkte
  • „Gua“ (Schaben) strichweise und entlang der Leitbahnverläufe
  • Rote bis bläuliche – auch purpurfarbene – erhabene Läsionen auf der Hauptoberfläche sollen die Anwesenheit des Sha-verursachende Pathogens anzeigen.
  • Der größte Teil des Sha (Hautausschlag) verschwindet nach 2-3 Tagen.
  • Nach der Behandlung sollte auf ein Sonnenbad verzichtet und der Körper vor Zugluft geschützt werden.

Beispielhafte Anwendungen

  • Erkältung
  • Erkrankung der oberen Luftwege, auch mit Hitze (Fieber)
  • Schmerzen
  • Verhärtungen und Steifheit von Muskeln und Bändern
  • Kopfschmerzen
  • Migräne.